Jeder Mensch auf diesem Planeten hat wahrscheinlich ein absolutes Lieblings-Wohlfühlessen. Bei uns ist das auf jeden Fall Curry. Und die Curryvielfalt ist groß: Indisches Curry, Thai-Curry, Karibisches Curry , Afrikanisches Curry… Bei jedem guten Curry, vollkommen egal, woher es kommt, feiern alle Zutaten zusammen eine große Party und die Gewürze sind die Musik. In unserem Kochtopf gibt in letzter Zeit oft Ras El-Hanout den Ton an. Also nordafrikanischer Beat, der uns die Sonne auf den Teller zaubert.

Curry kommt ursprünglich aus Indien und unser afrikanisches Curry wird traditionell eigentlich in einer Tajine, also in einem aus Lehm gebranntem Schmorgefäß, bekocht. Es ist also eher ein Schmorgericht.

Funktioniert aber auch bestens in einem ganz normalen Kochtopf!

Ras El-Hanout – Das Beste des Ladens

Die Gewürze spielen bei unserem Curry eine wichtige Rolle. Nicht umsonst könnte man unser Curry auch als das „Beste des Ladens“ bezeichnen, schließlich haben wir es kräftig mit Ras-El-Hanout gewürzt. Diese Gewürzmischung kommt aus der nordafrikanischen Küche und bedeutet frei übersetzt „Chef des Ladens“ oder eben „das Beste des Ladens“. Was bleibt uns da also noch zu sagen, als ran an die Töpfe und los. Naja, vielleicht noch, dass es aus 30 verschiedenen Gewürzen besteht, also ein echtes Gewürzerlebnis.

Dieses Gemüsecurry geht schnell, macht lange satt und gibt einem die volle Ladung von pflanzlichem Eiweiß. Dazu schmeckt es noch absolut großartig.

Was steckt denn genau in unserem Curry

Was steckt denn nun eigentlich genau in unserem Curry?

  • Proteine: Sowohl der Tofu als auch die Kidneybohnen sind super Lieferanten für pflanzliche Proteine.
  • Die Karotten steuern ein schönes Portiönchen Carotin mit hinzu. Das gibt ihnen nicht nur die wunderschöne Farbe, sondern ist auch der Vorstoff von Vitamin A, der für die Sehkraft und das Immunsystem wichtig ist.
  • Paprika und Brokkoli passen geschmacklich einfach perfekt in ein Curry und sind sehr gute Vitamin C Lieferanten. Der Brokkoli liefert zudem noch Eisen (was durch das Vitamin C umso besser aufgenommen werden kann), Calcium und Vitamin K. Damit die Vitamine und Nährstoffe auch schön im Essen bleiben, kommt das Gemüse erst ziemlich zum Schluss dazu und ist somit noch leicht bissfest. Auch wenn ein Curry aufgewärmt fast am besten schmeckt, müssen wir euch leider sagen, dass es wahrscheinlich eh keine Reste geben wird weil es einfach zu lecker ist. Und die Vitamine gehen so zum Glück auch nicht verloren 🙂

Schaut einfach mal unten in der Nährwerte-Tabelle nach, da seht ihr noch einmal alle Nährwerte.

Welches Gemüse eignet sich noch für das Curry

Welches Gemüse eignet sich denn noch für das Curry?

  • Statt Karotte: Kohlenhydrate-reiches Gemüse wie Kartoffeln, Kürbis oder Süßkartoffeln eignen sich besonders gut als Komponente, wenn das Curry schön sättigend sein soll und vielleicht der Faulheit halber sogar die Beilage entfallen darf.
  • Statt Tofu: Hier kannst du ein anderes proteinreiches Lebensmittel verwenden wie Tempeh oder einfach mehr Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, Kichererbsen oder Bohnen.
  • Statt Paprika und Brokkoli: Hier steht deiner Gemüselust wirklich nichts im Wege. Achte vielleicht nur auf Gemüse mit ungefähr der gleichen Gardauer oder passe diese dem Gemüse an. Von Pak Choi bis Blumenkohl, Fenchel oder Zucchini ist da wirklich alles möglich.
  • Statt gehackten Tomaten kann einfach mehr Kokosmilch genommen werden, um es reichhaltiger/fettreicher zu machen. So eine Cremigkeit kann auch mit einer pflanzlichen Sahnealternative erreicht werden.
  • Statt Erdnüssen kann jede andere Art von Nuss verwendet werden. Ungesalzene Nüsse werden dafür am besten in einer Pfanne ohne Öl angeröstet, um ihr volles Aroma zu entfalten. Besonders gut schmecken uns Cashewkerne.
  • Statt Koriander: Ja, beim Koriander spaltet sich wohl die Nation. Der kann einfach weggelassen werden oder durch Blattpetersilie oder Schnittlauch ersetzt werden.
Welches Gemüse eignet sich noch für das Curry

Gemüsecurry mit Tofu

Einfach und lecker, mit Ras El-Hanout
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 30 Minuten
Keyword: einfach, vegan
Portionen: 4 Personen
Kalorien (pro Portion): 588kcal

Zutaten
 

Gewürzmischung

  • 3 TL Ras el-Hanout
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma

Curry

  • 2 Karotten mittelgroß
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Brokkoli
  • 2 Paprika
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 15 g Ingwer
  • 1 Chilischote
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 20 ml Limettensaft
  • 150 ml Wasser
  • 2 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 250 g Tofu
  • 20 ml Sojasauce
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • etwas Koriander
  • Salz nach Geschmack
  • 30 g Erdnüsse gehackt

Reis

  • 300 g Reis Basmati
  • 450 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Sesam schwarz und weiß gemischt

Zubereitung

Gewürzmischung vorbereiten

  • Paprikapulver, Kreuzkümmel, Ras El-Hanout und Kurkuma miteinander in einer kleinen Schüssel miteinander vermengen.

Gemüse schneiden

  • Zuerst das Gemüse vorbereiten. Dafür die Karotten in dünne Scheiben schneiden.
  • Die Zwiebel grob hacken.
  • Den Broccholi vom Strunk entfernen und die Röschen abtrennen. Den Strunk kleiner würfeln.
  • Die Paprika in größere Würfel schneiden.
  • Nun den Knoblauch, den Ingwer und die Chilischote fein würfeln.

Reis kochen

  • Basmatireis waschen und dann mit Wasser und Salz in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Sobald es kocht, 15 Minuten bei kleinster Hitze und geschlossenem Deckel garen. In der Zwischenzeit schon das Curry zubereiten.

Curry kochen

  • In einem relativ großen Topf das Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili für 2 Minuten bei relativ hoher Hitze andünsten.
  • Die Gewürzmischung dazu geben und für eine weitere Minute mitbraten.
  • Karotten, der gewürfelte Brokkolistrunk, Kokosmilch, Limettensaft, Wasser und Gemüsebrühe dazu geben und 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  • Den Tofu würfeln und mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, bis er von allen Seiten goldbraun ist. Dann mit der Sojasauce ablöschen und zur Seite stellen.
  • Jetzt die Paprika, Brokkoliröschen und gehackte Tomaten dazugeben und für 4 Minuten bei mittlerer Hitze mitköcheln.
  • Zuletzt die Kidneybohnen abspülen und abtropfen, dann dazugeben und nochmal für 2 Minuten köcheln lassen.
  • Mit Salz abschmecken und mit Koriander, Sesam und gehackten Erdnüssen dekorieren.

Notizen

Wir mögen das Gemüse bissfest, weil dann auch noch mehr Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Falls ihr es lieber etwas weicher mögt, dann lasst das Curry einfach ein paar Minuten länger köcheln.

Nährwerte

Calories: 588kcal | Carbohydrates: 114g | Protein: 24g | Fat: 5g | Saturated Fat: 1g | Sodium: 499mg | Potassium: 533mg | Fiber: 9g | Sugar: 10g | Vitamin A: 6211IU | Vitamin C: 93mg | Calcium: 195mg | Iron: 6mg
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